CHRISTIAN LEX

Lexletter

Ich so grad...

VDD-Spezial "Drei Fragen an..." Autor*innen in der Coronakrise - heute mit:
CHRISTIAN LEX (VDD Vorstand)
1. Wie gehst Du mit der gedrückten Stimmung und möglichen kreativen Blockaden um?
Ich finde die Krise nicht nur schlecht. Wir können immerhin noch weiter entwickeln, unsere Projekte vorantreiben, schreiben.“, meinte eine Kollegin letzte Woche zu mir. Ja - WENN wir das können. MIr schlägt bei allem Optimismus, den ich mir nicht nehmen lassen möchte, die Lage schon ein wenig auf das Kreativitätszentrum. Ich jogge und spaziere dann, koche, tu Dinge, für die man sich vielleicht sonst im Alltag ohnehin zu wenig Zeit nimmt. Und erinnere mich, dass wir ja doch vielleicht privilegierter als andere sind, und das doch auch eine Aufgabe für uns ist.
2. Wie arbeitest Du derzeit und wie bleibst du mit KollegInnen in Kontakt?
Das Interessante: Man kann in unserer Zeit auch wirklich viel über Telkos und Videoschalten lösen. Auch wenn es manchmal verstörend sein kann, in welche privaten Lebensbereiche man plötzlich blickt. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das unbedingt alles hätte sehen müssen. Mein Highligt gestern war: Ein Mahagonischrank mit goldenen Zierleisten und Elefantenköpfen aus Messing als Zieknöpfe…
3. Was macht Dich dieser Tage glücklich?
Meine Badewanne, die Möglichkeit aufs Land in den Zweitwohnsitz zu flüchten, sich um Ältere zu kümmern, das Winzer noch liefern…
Danke, Christian!
#wirhaltenzusammen
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